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Urlaub im Waldviertel

Ein spannender Halbtagesausflug ins Waldviertel

Das Waldviertel erstreckt sich im Nordwesten des Bundeslandes Niederösterreich zwischen der Donau und der Grenze zu Tschechien. Sein Name rührt von dem früheren Waldreichtum des Gebietes her.

Ein empfehlenswerter Halbtagesauflug, beginnend in Maria Taferl, führt Sie über Münichreith nach Pöggstall (das "Meran des Waldviertels"), weiter über die Panoramastraße nach Martinsberg und Gutenbrunn. Durch den Königswald, ein 80 km langes, geschlossenes Waldgebiet nach Bärnkopf (1000 m Seehöhe), über Dorfstetten nach Waldhausen mit der herrlichen Stiftskirche, schließlich weiter nach Grein an der Donau (Greinburg, wunderschöner Arkadenhof im Besitz des Adelsgeschlechts Sachsen-Coburg-Gotha).

Wissenswertes über das Waldviertel:

Vielfalt in jeder Hinsicht
Eine erstaunliche Vielfalt zeichnet das 90 mal 60 Kilometer große Gebiet nördlich der Donau aus. Eine Vielfalt, die nicht nur mit Wald zu tun hat: Das Hochland bei Thaya, das Kamptal, wo man die Rosenburg mit ihrem einzigartigen Turnierhof und den Erholungsort Gars am Kamp besichtigen kann, das Horner Becken, das Obere Waldviertel, das schon an Südböhmen angrenzt, das Seengebiet zwischen Waidhofen und Litschau, die Blockheide in Gmünd, die Gegend um Zwettl, das Döllersheimer Ländchen, das heute wie damals militärisches Sperrgebiet ist (Truppenübungsplatz Allentsteig), und das südliche Yspertal – sie alle bilden ganz eigene Landschaftsformationen mit erheblichen Unterschied in Klima, Flora und Ästhetik. Vom "Landschaftspark" über dunkle Waldgebiete bis zu bergigen, voralpenartigen Formationen im Süden reicht der Formenreichtum des Waldviertels.

In gewisser Weise lässt sich sagen, dass im Waldviertel alles an Landschaft versammelt ist, was Mitteleuropa zu bieten hat – von der Blockheide bis zu den Bergen, von Flusslandschaften bis zu üppigen Getreidefeldern – wenngleich auch im "Kleinformat". Zwar ist das Waldviertel einigermaßen fest umrissen, es stellt aber keine politisch-verwaltungsrechtliche Einheit dar, sondern ist eine der vier Großlandschaften, aus denen das Bundesland Niederösterreich besteht.

Land und Leute
Was am Waldviertel besonders reizvoll ist, sind seine Weite und die spärliche Besiedelung. Abseits des großen Fremdenverkehrs hat sich neben der Land- und Forstwirtschaft eine bescheidene Textil- und Glasindustrie entwickelt. Großer und Kleiner Kamp sowie die Thaya im Norden sind die Hauptflüsse. Zahlreiche Burgen, Schlösser und Stifte zeugen von geschichtlicher Vergangenheit.

Das rauhe Klima hat das Seine dazu beigetragen, dass Dinge und Menschen hier nicht im Übermaß existieren. Niemals dürften mehr als 200.000 Menschen die typische europäische Kleinregion bewohnt haben. In den letzten Jahren ist das Waldviertel nicht nur zum Inbegriff touristischer Sehnsüchte geworden, vielmehr weist die Reaktivierung der lange Zeit ungebräuchlichen Bezeichnung "Waldviertel" auf ein wachsendes Regionalbewusstsein hin, wie es sich in ganz Westeuropa seit den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts entfaltet hat.

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